Während der Anfahrt zur Einsatzübung nach Klingenbrunn-Bahnhof wurde aus der Übung schnell der Ernstfall - wir kamen zu einem Verkehrsunfall, der sich in Spiegelau ereignet hatte.
Zwei Fahrzeuge kollidierten gegen 22:00 Uhr in der Hauptstraße/Ecke Watzlikstraße. Verletzt wurde Gott sei Dank niemand.
Wir waren mit dem Mehrzweckfahrzeug und dem TLF vor Ort, reinigten die Fahrbahn, kümmerten uns um die Verkehrsregelung und halfen bei der Bergung der Fahrzeuge.
Freitag, 27.06.2014 - 21:47 Uhr Alarm!!!
Meldung der Leitstelle Passau: Zug kollidierte mit PKW
Gott sei Dank kein Ernstfall!!!
Die alarmierten Feuerwehren und Rettungskräfte fanden folgendes Szenario vor:
Zwei junge Männer überquerten den Bahnübergang in Klingenbrunn-Bahnhof. Der Lokführer der herannahenden Waldbahn leitete zwar eine Notbremsung ein - eine Kollision konnte jedoch nicht mehr verhindert werden.
Im Zug befanden sich mehrere Personen die mit leichten bzw. mittelschweren Verletzungen geborgen werden mussten. Die beiden Autoinsassen wurden eingeklemmt und mussten in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Kirchdorf i. W. mit dem Rettungsspreizer befreit werden.
Bei der landkreisübergreifenden Großübung waren die Feuerwehren Spiegelau, Klingenbrunn, Oberkreuzberg, Grafenau, Frauenau, Kirchdorf i. W. und Eppenschlag beteiligt. Die vielen Einsatzkräfte des BRK, die zur "Unfallstelle" geeilt waren, leisteten großartige Arbeit.
Abschließend kann festgehalten werden, dass die Großübung gezeigt hat, dass wir alle für einen Ernstfall - der hoffentlich nie eintreten wird - bestens gerüstet wären.
Am 23.06.2014 wurden wir um 04:57 Uhr gemeinsam mit den Feuerwehren Riedlhütte und Reichenberg zu einem Brandeinsatz in die ehemalige Glasfabrik nach Riedlhütte gerufen.
Ein Generator im Keller war in Brand geraten. Wir waren mit der Wasserförderung aus dem nahe gelegenen Bach beauftragt. Gesamt waren wir mit 18 Personen vor Ort - hiervon wurden 6 Atemschutzgeräteträger direkt im Gebäude mit der Brandbekämpfung beauftragt.
Am 03.05.2014 wurde unserem neuen Mehrzweckfahrzeug im Beisein von Landrat Sebastian Gruber, 1. Bürgermeister Karlheinz Roth und Gemeinderäten, Gemeindeverwaltung, Vertreter der Kreisbrandinspektion und eingeladenen Feuerwehren durch Frau Diakonin Gabi Neumann-Beiler und Herrn Pfarrer Rupert Wimmer nach einem Festgottesdienst der kirchliche Segen erteilt.
Nach der Segnung übergab 1. Bürgermeister Karlheinz Roth den Schlüssel für das Fahrzeug an 1. Kommandanten Armin Garhammer verbunden mit der Bitte, dass nach Einsätzen alle mit dem Fahrzeug wieder gesund nach Hause zurück kehren.
Anschließend wurde das neue Mehrzweckfahrzeug von einem Festzug, der von der Blaskapelle Schönbrunn am Lusen musikalisch umrahmt wurde, ins Feuerwehrhaus begleitet.
Nachdem 1. Vorstand Kurt Hobelsberger die Begrüßung der Gäste vorgenommen hatte, berichtete der 1. Kommandant über die Notwendigkeit des neuen Fahrzeugs sowie über die Neubeschaffung - von der Antragstellung bei der Gemeinde Spiegelau bis zur Ankunft am 17.12.2013 in Spiegelau. Nach der Antragstellung im Januar 2013 folgte die beschlussmäßige Behandlung im Gemeinderat, die Ausschreibung, Vereinbarung von Bietergesprächen und Besichtigungen. Bereits im Juli 2013 konnte der Auftrag an die Fa. Furtner & Ammer in Landau a. d. Isar in Auftrag gegeben werden.
Die Feuerwehr Spiegelau und der Förderverein beteiligten sich finanziell am Ankauf mit einem Betrag von 15.580,83 €, was mehr als ein Viertel der Gesamtkosten des Fahrzeugs von 59.349,08 € ausmacht. Von der Regierung von Niederbayern wird das Fahrzeug mit einem Betrag von 13.000,00 € bezuschusst.
Der Kommandant bedankte sich bei allen, die zum schnellen Abschluss der Ersatzbeschaffung beigetragen haben. U. a. bei Altbürgermeister Luksch und den Gemeinderäten für die einstimmige positive Beschlussfassung im Gemeinderat, bei der Gemeindeverwaltung, allen voran beim Kämmerer Bruno Donaubauer für die hervorragende Unterstützung der Feuerwehrarbeit. Für die Verfassung der Stellungnahmen dankte Garhammer dem ehemaligen Kreisbrandrat Klaus Fehler.
Weitere Ansprachen folgten von 1. Bürgermeister Karlheinz Roth, Landrat Sebastian Gruber und Kreisbrandinspektor Fleck. Alle stellten die Notwendigkeit der Feuerwehrarbeit und des ehrenamtlichen Einsatzes dar. Es wird jedem geholfen, egal ob zu welcher Tages- oder Nachtzeit - und dafür wird die notwendige und richtige Ausrüstung benötigt.
Nach 9 Jahren ist nunmehr die Ersatzbeschaffung der Fahrzeuge für die Feuerwehr Spiegelau abgeschlossen.
Gemeinsam mit der zuständigen Ortsfeuerwehr Oberkreuzberg wurden wir am 30.03.2014 um 21:21 Uhr von der Leitstelle Passau alarmiert. Bei der Alarmierung wurde uns der Brand eines Gartenhauses in Oberkreuzberg gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr Oberkreuzberg am Einsatzort konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden - es brannte lediglich ein Blumentrog aus Holz, der in der Nähe des Gartenhauses stand. Eine Mithilfe durch uns war somit nicht mehr erforderlich. Gegen 22:00 Uhr konnten wir wieder ins Feuerwehrgerätehaus einrücken.
Ob diesem Einsatz ein "Lausbubenstreich" oder mutwillige Zerstörung voraus ging, wissen wir nicht...
Von der Leitstelle Passau wurden wir in die Hauptstraße (Bereich TAZ) gerufen. Dort wurde ein Wahlplakat, das an einer Straßenlaterne hing, angezündet. Dadurch wurde auch die Straßenlaterne in Mitleidenschaft gezogen.
Die Polizei Grafenau war vor Ort und nahm die Ermittlungen auf.
Am 06.03.2014 wurden wir um 12:41 Uhr zum Beseitigen einer Ölspur alarmiert.
Die Ölspur wurde von einem Müllfahrzeug beim Entleeren der Tonnen in der Palmberger Straße, Jahnstraße, Schulstraße, Waldschmidtstraße, Bayerwaldstraße, Böhmerwaldstraße, Steinbergstraße und Kränkweg verursacht.
Wir beseitigten die Ölspur mit Ölbindemittel. Anschließend wurden wir vom Bauhof der Stadt Grafenau mit der Kehrmaschine unterstützt.
Am 24.02.2014 wurden wir um 16:20 Uhr zu einem angeblichen Brand in einer Schreinerei/Werkstatt in den Gebäuden der ehem. Kristallglasfabrik Spiegelau gerufen. Zusammen mit den alarmierten Kräften der Feuerwehren Oberkreuzberg, Klingenbrunn, Reichenberg-Riedlhütte und Grafenau stellten wir vor Ort fest, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.
Bislang konnte nur festgestellt werden, dass sich hier wohl jemand einen üblen Scherz erlaubt hat - von einer Telefonzelle wurde der angebliche Brand bei der ILS Passau gemeldet.
Seitens der ILS Passau wurden auch Kräfte der Kreisbrandinspektion sowie das BRK Grafenau mit Notarzt und mehreren Rettungswagen alarmiert.